Land Salzburg setzt auf Bonus für erneuerbare Wärme
Seit Mitte Juni 2017 fördert das Energieressort den Umstieg von fossilen Heizsystemen oder Strom-Direktheizungen auf Biomasse mit einem Zusatz-Bonus. Mit dieser "Heizungsoffensive 2020" soll vor allem die Zahl der Ölkessel in Wohngebäuden verringert werden. Voraussetzung für diesen Bonus ist, dass die neue Heizung mit einem Pufferspeicher kombiniert wird.Wenn ein Ölkessel beispielsweise durch eine Pelletsheizung ersetzt wird, ergibt dies eine Fördersumme vom Land von insgesamt 5.020 Euro.
Aus einem Bundesprogramm des Klima- und Energiefonds gibt es eine weitere Unterstützung in der Höhe von 2.000 Euro, auch einzelne Gemeinden fördern Holzheizungen. Damit wurde eine sehr günstige Fördersituation für den Umstieg auf erneuerbare Energieträger geschaffen.
„Mit dem regionalen Energierohstoff Holz fördern wir den Klimaschutz, die Wertschöpfung und damit die Arbeitsplätze bleiben im Bundesland Salzburg“, so Landesrat Schwaiger. Fördereinreichung und Abrechnung muss bis Ende November 2017 erfolgen.
Filmverleih POWER TO CHANGE
Mit eindrucksvollen Bildern und mitreißender Musik zeigt dieses Kino-Filmprojekt die Innenansicht der modernen Energierevolution. Die Energiewende wird von unten erfolgen – dezentral und regional. Daher greift der Film die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Anmeldung zum Verleih einer einmaligen Aufführungslizenz ist für e5-Gemeinden zum Preis von EUR 80,- möglich, bei Birgit Danninger, Tel. 0662/623455-39 oder birgit.danninger@salzburg.gv.atEuropean Energy Awards für Salzburger Gemeinden
Bundesminister Rupprechter verlieh beim Österreichischen Städtetag in Zell am See am 18. Mai gemeinsam mit Energiereferent Landesrat Josef Schwaiger, den European Energy Award an die Stadt Salzburg, die Gemeinde Bergheim und die Stadtgemeinde Radstadt. Diese Auszeichnung ist analog zum e5-Audit an strenge Vorgaben geknüpft: Gemeinden müssen zumindest die Hälfte aller möglichen Maßnahmen umsetzen, die auf Energieeffizienz und Versorgung mit erneuerbaren Energien abzielen.Photovoltaik-Förderung für Wohngebäude erweitert
Das Land Salzburg fördert ab sofort Photovoltaik-Anlagen bei Wohngebäuden und Bauernhäusern bis zu einer Ausbaugröße von 15 kWp, wenn ein großer Eigenverbrauch im Gebäude nachgewiesen werden kann. Empfohlen wird, dass die PV-Anlage einen Eigenverbrauchsanteil von 80% erreicht. Der Antrag zur Förderung ist bis Ende November einzureichen.mehr Information..
Ausbaurekord für Fernkälte in österreichischen Städten
Der heurige Sommer mit den zu erwartenden Hitzeperioden wird für einen neuen Rekordabsatz bei Fernkälte sorgen. In den vergangenen acht Jahren wurde der Absatz von Fernkälte in Österreich nahezu versechsfacht. Zu den Kunden zählen bspw. das AKH in Wien, das Linzer Musiktheater oder das Universitätsklinikum in St.Pölten. Bei Fernkälte wird Abwärme aus Industrie oder Abfallverbrennung, die ansonsten für die Erzeugung von Fernwärme benutzt wird, als Antriebsenergie für Kältemaschinen verwendet. Diese Technologie reduziert maßgeblich den hohen Stromverbrauch von konventionellen Kühlgeräten in den versorgten Gebäuden.www.fernwaerme.at/aktuell/159/
Gemeinden fördern Radmobilität im Alltag
Kinder-Fahrradanhänger oder Transportfahrräder unterstützen Familien bei der alternativen Mobilität, die auch gut ohne PKW auskommen kann. Daher fördern e5-Gemeinden den Ankauf dieser Ausstattung (bspw. die Stadt Salzburg oder die Gemeinde Anif. Zusätzlich fördert der Bund im Rahmen von „klimaaktivmobil“ Transporträder, inklusive Sonderbonus für E-Antrieb.www.e5-salzburg.at/news/2017/06/radfoerderung-gemeinden-2017.php
200 Jahre Fahrrad - Jubiläumsausstellung
Die Ausstellung "Fahr!Rad" in der Bachschmiede Wals-Siezenheim zeigt die Entwicklungsgeschichte des Fahrrads, vom exotischen Fortbewegungsvehikel bis zum Alltags- und Sportgerät, das für die Mobilität vieler Menschen unerlässlich geworden ist. Die Eröffnung erfolgte am 21. April durch Landesrat Hans Mayr, gemeinsam mit den Bürgermeistern aus drei benachbarten e5-Gemeinden (Wals-Siezenheim, Bergheim und Grödig). Geöffnet ist die Ausstellung bis Ende September 2017.E-Carsharing in St.Johann im Pongau
Anfang Juli nimmt in der e5-Gemeinde St. Johann das Carsharing-Service mit einem nagelneuen E-PKW den Betrieb auf. Der Standplatz im Zentrum der Stadt ist ideal gewählt, um als Bürger oder Betrieb darauf zugreifen zu können. Carsharing ist eine ideale Ergänzung zum Fahrrad oder zum öffentlichen Verkehr. Einzelfahrten werden nach Zeit abgerechnet, damit ist eine effiziente Kostenteilung möglich. Das E-Carsharing bietet sich als Testmöglichkeit für den Einstieg in die klimaschonende Elektromobilität an.www.stjohannimpongau.at
Einreichung zum Klimaschutzpreis gestartet
Umweltministerium und ORF suchen zum 10. Mal engagierte und innovative Projekte für den Klimaschutz. Einreichungen können in den Kategorien „Tägliches Leben“, „Gemeinden & Regionen“, „Betriebe“, „Unternehmen Energiewende“ und „Landwirtschaft“ erfolgen. Von 6. Oktober bis 6. November hat die Bevölkerung die Möglichkeit, per Telefon, Internet oder Facebook mitzuentscheiden, welche Projekte den Klimaschutzpreis bekommen. Rund 40.000 Menschen geben jährlich ihre Stimme für ihr Lieblingsprojekt ab. Projekteinreichungen können bis 17. August erfolgen.www.bmlfuw.gv.at/umwelt/klimaschutz/klimaschutzprei s/einreichinformation.html
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